Die Atmosphäre im Innenraum der hybriden Konstruktion aus Holz und Beton wird massgeblich durch die natürliche Struktur und Farbigkeit der verwendeten Materialien bestimmt. Die Skelettkonstruktion aus Buche und Fichte bleibt im Innern überall sichtbar. Die zwischen der Holzkonstruktion aufgespannten Wandfelder werden im ganzen Gebäude entweder mit Dreischichtplatten aus Fichtenholz oder mit Akustikelementen aus Filz verkleidet oder aber mit Lehm verputzt. Der Boden ist auf allen Geschossen ein geschliffener Hartbeton; der zu seiner Herstellung verwendete Kies stammt aus dem Rhein. Die Decke im EG ist eine in die Deckenfelder gespannte Sichtbetondecke.
Im Treppenhaus umgibt eine einläufige Treppe den Liftschacht aus Glasbausteinen, der den grosszügigen Raum von oben über alle sieben Geschosse natürlich belichtet und sich in seiner Materialisierung an die Glasfassade anlehnt.
In den Obergeschossen wird in die durch die Holzkonstruktion aufgespannten Deckenfelder jeweils eine Hybriddecke aus Filz- und Betonstreifen eingespannt, die den Räumen durch ihre Streifen einen eigenen Charakter verleiht. Die grosszügigen Closed-Cavity-Fenster werden im Innenraum mit einer Laibung aus Fichte gerahmt. Als Kontrast zu den verwendeten Materialien und den natürlichen Farbtönen werden die Holz-Glastüren schwarz lasiert. Im 7. OG befindet sich die Cafeteria mit einer angegliederten Dachterrasse. Der Aufenthaltsort der Mitarbeitenden ist in seiner Materialisierung gleich ausformuliert wie die übrigen Geschosse, hebt sich jedoch farblich vom Rest des Gebäudes ab und unterstreicht somit den eher öffentlichen Charakter des Geschosses.

Fotos: jessenvollenweider architektur