Der Neubau für das Amt für Umwelt und Energie an der Spiegelgasse ist das erste Minergie-A-ECO Verwaltungsgebäude in der Stadt Basel. Um dem anspruchsvollsten der Minergie-Baustandards gerecht zu werden, muss der Bedarf für Wärme und Strom minimiert und übers Jahr gerechnet durch eigens vor Ort produzierte erneuerbare Energie gedeckt werden. So entsteht, wie für Minergie-A-Bauten erforderlich, eine positive Energiebilanz und das Gebäude verdient den Titel «Klimagebäude». Der ECO-Zusatz ergänzt den Minergie-A-Baustandard um eine besonders gesunde und ökologische Bauweise. Durch die ECO-Zertifizierung wird garantiert, dass nur Systeme und Materialien zum Einsatz kommen, die mit nachhaltigem Bauen vereinbar sind. Beim Neubau für das Amt für Umwelt und Energie sind dies unter anderem die hybride Konstruktionsart aus (regionalem) Holz und (Recycling-)Beton.

Um alle Anforderungen erfüllen zu können, muss bereits früh in der Planung eine Abstimmung erfolgen. Wie viel Fensterfläche wird benötigt, damit genügend Tageslicht in die Räume einfällt, aber der sommerliche Wärmeschutz gewährleistet ist? Wie viel Speichermasse ist nötig, damit die natürliche Nachtauskühlung effizient betrieben werden kann, aber die graue Energie nicht zu gross wird? Diese Spannungsfelder wurden in der Planungsphase mit umfangreichen Simulationen aufeinander abgestimmt und optimiert.