Die Photovoltaikanlage an der Fassade produziert über das Jahr betrachtet genügend Strom, um den Gesamtbedarf des Gebäudes zu decken. Dies ist eine der Anforderung des Minergie-A Baustandards.
Tagsüber sorgt eine mechanische Lüftung, die auf den minimal hygienisch notwendigen Luftvolumenstrom dimensioniert ist, für Frischluft. Der Strombedarf für die Lüftungsanlage ist minimal. Automatisierte und witterungsgeschützte Lüftungsflügel sowie Öffnungen zum Treppenhaus und am Treppenhauskopf ermöglichen eine effiziente Nachtauskühlung.
Im Sommer wird das Raumklima zusätzlich durch die Masse der Zwischendecken aus Beton begünstigt, welche als Kältespeicher wirken.
Ein dezentraler Elektrowarmwassererwärmer stellt den geringen Warmwasserbedarf für zwei Duschen im Keller und die Cafeteria im Dachgeschoss sicher; auf allen anderen Etagen gibt es kein Warmwasser. Die Wärme für die Raumheizung wird aus dem IWB-Fernwärmenetz bezogen.
Damit das einheitliche Gebäudetechnikkonzept funktioniert, bedarf es einer Abstimmung der verschiedenen haustechnischen Gewerke. Dafür ist der Fachkoordinator Haustechnik zuständig. Die Planung der Haustechnik mit BIM hilft dabei, mögliche Kollisionen früh zu erkennen und zu vermeiden.