Nach dem Holzschlag im IWB-Wald in Seewen (SO) sind die Fichtenbaumstämme in die regionale Sägerei Meier in Zeglingen transportiert worden. Dort verarbeitet der Säger diese zu einheitlichen 50 mm dicken Lamellen. Die gestapelten Lamellen werden anschliessend in einer Trocknungskammer 3 – 5 Tage lang getrocknet bis auf eine Restfeuchtigkeit von 10 – 12%. Die «Rohware» ist dann bereit für den Abtransport ins Verleimwerk (Roth Burgdorf AG), wo die Lamellen auf die gewünschte Dicke und Breite gehobelt und per «Scanner» auf Holzfehler untersucht werden. Um die Lamellen zu einem «Endlosbrett» zusammenzuleimen, werden diese an den Stirnen angefräst und zusammengeleimt. Nachdem die Endlosbretter auf die vorgegebene Länge gekappt sind, laufen sie durch ein Leimsieb und werden auf einer Seite mit Leim begossen. Aufgeschichtet in der Presse wird eine genaue Anzahl der Lamellen je nach gewünschter Dicke gepresst. So entstehen die einzelnen Balken, Stützen oder Träger, die schliesslich auf die Baustelle geliefert und im Gebäude verbaut werden.

Fotos: Roth Burgdorf AG