1) Bitte stellen Sie «Immobilien Basel-Stadt» kurz vor. Was macht Ihre Organisation, was sind deren Kernkompetenzen?
Immobilien Basel-Stadt (IBS) ist eine Dienststelle des Finanzdepartements und zuständig für die Immobilien im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel. In der Funktion als Eigentümervertreter kümmern wir uns insbesondere um die Immobilienstrategie, die Landgeschäfte und auch um die operative Bewirtschaftung – dies immer unter Wahrung der Eigentümerinteressen. Dabei betreuen wir Wohnungen, Geschäftsräume, Parkhäuser und Baurechtsparzellen über den gesamten Lebenszyklus. Mehr erfahren: www.immobilienbs.ch

2) Welche Rolle hat IBS im Bauprojekt Neubau AUE Basel-Stadt übernommen?
Wir haben das Projekt im Rahmen des Kaufs der Liegenschaften Spiegelgasse 1, 2, 5, 11 und 15 initiiert. Es hat sich bereits während der Kaufprüfung abgezeichnet, dass es aufgrund der suboptimalen Grundrisse und des Zustands sinnvoll ist, die Gebäude Spiegelgasse 11 und 15 durch einen Neubau zu ersetzen. Dabei wollten wir den Beweis antreten, dass es auch im dichten innerstädtischen Umfeld möglich ist, ein Plus-Energie-Haus zu erstellen. Dieses sollte sich zudem in die Substanz einordnen und aufgrund nutzerneutraler Grundrisse langfristig nutzbar sein. Unsere Vision: Ein Leuchtturm in Bezug auf alle Aspekte der Nachhaltigkeit, Ökologie, Ökonomie und Soziales.

3) Wie hat sich die Rolle von Immobilien Basel-Stadt während des Projektes verändert?
Am Anfang lag der Fokus klar auf der Strategieentwicklung, der Ermittlung des nutzerseitigen Raumbedarfs und der Gewährleistung der Finanzierung im Rahmen des politischen Prozesses. In der Folge galt es dann, innerhalb des kantonalen Drei-Rollen-Modells aktiv am Projekt mitzuwirken. Dabei erfolgt die Projektbearbeitung immer gleichberechtigt durch das Hochbauamt, den Nutzer und IBS. Ein Vorgehen, welches sich in den letzten zehn Jahren bestens bewährt hat.